Seit 2003 entwickelt das LISA unterrichtsunterstützende Bildungsangebote für außerschulische Lernorte (Gedenkstätten/Museen).
Es werden ein auf den jeweiligen Lernort zugeschnittenes museumspädagogisches Konzept und die dazu geeigneten Medien und Materialien entwickelt.
Lehrkräfte, die an das LISA teilabgeordnet werden, betreuen in den ersten zwei bis vier Jahren das Programm vom LISA aus und sind jeweils vor Ort, wenn sich Schulklassen angesagt haben. In dieser Zeit werden das entwickelte Programm wie auch die Materialien erprobt und den lokalen Bedüfnissen angepasst.
Die Betreuung außerschulischer Lernorte ist vor allem ein Ideentransfer unter dem Motto "Hilfe zur (späteren) Selbsthilfe". Dies hat eindeutig Vorrang vor finanzieller oder personeller Unterstützung, die das LISA nur begrenzt leisten kann und darf.
Folgende Lernorte werden gegenwärtig unterstützt:
Kein Lernort im eigentlichen Sinn der Fachaufgabe ist die Mitarbeit in der am 20. September 2008 begonnenen Lutherdekade 2008-2017. Um Luther und die Reformation auch Schülerinnen und Schülern näher zu bringen, gründeten die drei mitteldeutschen Länder Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen eine Arbeitsgemeinschaft "Schule und Bildung". Sie steht unter Leitung von Dr. Stefan Rhein, Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt. Aus personellen und organisatorischen Gründen ist dem LISA die Aufgabe übertragen worden, das